Joomla Template Free by Bluehost Complaints

A

Abmeldekosten

Der Geschädigte hat bei einem Totalschaden in der Regel einen Anspruch auf Erstattung der Abmeldekosten für das unfallbeschädigte Fahrzeug und auf Erstattung der Kosten für die Anmeldung eines Ersatzfahrzeuges (Ummeldekosten). Die Kosten werden von der gegnerischen Haftpflichtversicherung entweder mit einem Pauschalbetrag oder anhand des konkreten Nachweises der tatsächlich entstandenen Kosten erstattet.

Abschleppkosten

Ist ein Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit, hat der Geschädigte in der Regel einen Anspruch auf die Erstattung der Bergungs- und Abschleppkosten, und zwar unabhängig davon, ob der Abschleppvorgang von einem Abschleppunternehmer oder einer Privatperson unentgeltlich durchgeführt wird. Wenn das Auto von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt wird, empfiehlt es sich, die Rechnung des Abschleppunternehmers vorzulegen.

Zu Streitigkeiten kann es kommen, wenn das Fahrzeug über eine größere Entfernung abgeschleppt wird.

Anmeldekosten

Der Geschädigte hat bei einem Totalschaden in der Regel einen Anspruch auf Erstattung der Abmeldekosten für das unfallbeschädigte Fahrzeug und auf Erstattung der Kosten für die Anmeldung eines Ersatzfahrzeuges (Ummeldekosten). Die Kosten werden von der gegnerischen Haftpflichtversicherung entweder mit einem Pauschalbetrag oder anhand des konkreten Nachweises der tatsächlich entstandenen Kosten erstattet.

B

Betriebsgefahr

Eine Betriebsgefahr ist die generelle Gefahr, die der Betrieb einer Sache, wie z.B. eines Kraftfahrzeugs, mit sich bringt.

Bußgeldbescheid, Einspruch

Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie Rechtsmittel bzw. Einspruch einlegen, um zu verhindern, dass dieser rechtskräftig und vollstreckbar wird. Der Einspruch kann schriftlich oder zur Niederschrift bei der Verwaltungsbehörde erfolgen. 

Die Verwaltungsbehörde kann den Bußgeldbescheid aufgrund des Einspruchs zurücknehmen oder sie leitet den Vorgang bei Nichtabhilfe an die Staatsanwaltschaft weiter, die ihn dem Amtsgericht zur Entscheidung vorlegt. 

Bußgeldkatalog

Der Bußgeldkatalog (Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog für Verkehrsordnungswidrigkeiten; Anlage der Bußgeldkatalog-Verordnung - BKatV) beinhaltet die bundeseinheitlich festgelegten Verwarnungs- und Bußgelder durch Behörden und Gerichte, d.h. die Regelsätze für Geldbußen, die Vorschriften zur Erteilung einer Verwarnung und die Anordnung von Fahrverboten wegen Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. 

Bußgeldverfahren

Ein Bußgeldverfahren ist ein Verfahren zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten. Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie Rechtsmittel bzw. Einspruch einlegen, um zu verhindern, dass dieser rechtskräftig und vollstreckbar wird. Der Einspruch kann schriftlich oder zur Niederschrift bei der Verwaltungsbehörde erfolgen. Die Verwaltungsbehörde kann den Bußgeldbescheid aufgrund des Einspruchs zurücknehmen oder sie leitet den Vorgang bei Nichtabhilfe an die Staatsanwaltschaft weiter, die ihn dem Amtsgericht zur Entscheidung vorlegt. 

Wenn Sie einen Anhörungsbogen oder sogar einen Bußgeldbescheid wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit erhalten haben, ist es in jedem Bußgeld-Verfahren sinnvoll und erforderlich, den Ordnungswidrigkeitenvorwurf und die verhängte Strafe von einem Rechtsanwalt überprüfen zu lassen und dagegen vorzugehen. Es ist unbedingt zur Vermeidung von Nachteilen darauf zu achten, dass die kurzen Rechtsmittelfristen eingehalten werden und fristgerecht Rechtsmittel eingelegt wird. Die zügige Beauftragung eines Rechtsanwalts ist daher sinnvoll, damit dieser die notwendigen Schritte fristgerecht einleitet und die Verteidigungsstrategie im Einzelfall mit Ihnen bespricht. Die Rechtsanwaltskosten werden in der Regel von Ihrer Rechtsschutzversicherung getragen.

E

Einspruch gegen Bußgeldbescheid

Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie Rechtsmittel bzw. Einspruch einlegen, um zu verhindern, dass dieser rechtskräftig und vollstreckbar wird. Der Einspruch kann schriftlich oder zur Niederschrift bei der Verwaltungsbehörde erfolgen.

Die Verwaltungsbehörde kann den Bußgeldbescheid aufgrund des Einspruchs zurücknehmen oder sie leitet den Vorgang bei Nichtabhilfe an die Staatsanwaltschaft weiter, die ihn dem Amtsgericht zur Entscheidung vorlegt.

F

Fachanwalt

Fachanwalt ist ein Titel, der in Deutschland einem Rechtsanwalt verliehen werden kann, der über besondere Qualifikationen verfügt. Es darf nicht jeder Rechtsanwalt eine Fachanwaltsbezeichnung führen. Der Fachanwaltstitel ist ein besonders wichtiger Qualitätsstandard. Rechtsanwälte, die diesen Titel führen, unterziehen sich einer zusätzlichen Berufsfortbildung und müssen besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf dem jeweiligen Fachgebiet der für sie zuständigen Rechtsanwaltskammer nachweisen.

Fiktive Schadensabrechnung

Der Geschädigte ist nicht dazu verpflichtet, sein Auto reparieren zu lassen oder ein Ersatzfahrzeug zu kaufen. Der Geschädigte kann sein Auto auch selbst in Eigenleistung ohne Vorlage einer Rechnung reparieren. In diesen Fällen kann der Geschädigte den Schaden fiktiv beispielsweise auf der Grundlage eines eingeholten Sachverständigengutachtens mit dem Schädiger bzw. seiner Haftpflichtversicherung abrechnen. Erstattet werden hierbei die Nettoreparaturkosten bzw. bei einem Totalschaden der Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert.

Wenden Sie sich an einen kompetenten Rechtsanwalt, damit im Einzelfall überprüft werden kann, welche Form der Schadensabwicklung für Sie am Sinnvollsten ist.

I

Immaterieller Schaden

Das Schmerzensgeld ist ein Anspruch auf Schadensersatz als Ausgleich für immaterielle Schäden. Neben Körperschäden sollen alle Unannehmlichkeiten, seelischen Belastungen und sonstigen Unwohlgefühle wiedergutgemacht werden.

Wurde der Geschädigte nach einem Verkehrsunfall verletzt, hat er gegen den Schädiger einen Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld. Ferner kommt die Erstattung von weiteren Schadenspositionen in Betracht (Behandlungskosten, Kosten für Medikamente, Verdienstausfall etc.).

Integritätsinteresse

Um einen berechtigten Wunsch des Eigentümers nach Erhalt und Reparatur des ihm vertrauten Fahrzeugs nachzukommen (sog. Integritätsinteresse), ist der Geschädigte im Einzelfall dazu berechtigt, sein Auto gleichwohl reparieren zu lassen, wenn die Durchführung der Reparatur eine Höhe von 130% des Wiederbeschaffungswerts (ohne Abzug des Restwerts) nicht übersteigt.

K

Kalkulierte Reparaturkosten

Kalkulierte Reparaturkosten sind die Kosten, die von einem KFZ-Sachverständigen ermittelt wurden und in einem Gutachten ausgewiesen sind.

KFZ-Sachverständiger

Ein Sachverständiger ist eine natürliche Person, die eine besondere Sachkunde und eine überdurchschnittliche fachliche Expertise auf einem gewissen Gebiet vorweisen kann. Das Gericht kann zur Erörterung der Sachfragen einen Sachverständigen zur Beantwortung befragen, der den gerichtlichen Entscheidungsprozess unterstützt.

Nach einem Verkehrsunfall hat ein Geschädigter ein Interesse daran, sich über die Art und den Umfang der eingetretenen Schäden umfassend bei einem KFZ-Sachverständigen zu informieren.

Zudem kommt ein Geschädigter durch ein Sachverständigengutachten seiner Beweislast hinsichtlich des Schadensumfangs und der Schadenshöhe nach.

Konkrete Reparaturkosten

Konkrete Reparaturkosten sind die Kosten, die ein Geschädigter tatsächlich aufwenden muss, um sein Fahrzeug reparieren zu lassen.

Kosten für das Abschleppen

Ist ein Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit, hat der Geschädigte in der Regel einen Anspruch auf die Erstattung der Bergungs- und Abschleppkosten, und zwar unabhängig davon, ob der Abschleppvorgang von einem Abschleppunternehmer oder einer Privatperson unentgeltlich durchgeführt wird. Wenn das Auto von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt wird, empfiehlt es sich, die Rechnung des Abschleppunternehmers vorzulegen.

Zu Streitigkeiten kann es kommen, wenn das Fahrzeug über eine größere Entfernung abgeschleppt wird.

Kosten für den KFZ-Sachverständigen

Der Geschädigte muss den Schadensumfang und die Schadenshöhe nach einem Verkehrsunfall darlegen und beweisen. Aus diesem Grund ist der Geschädigte mit Ausnahme von Bagatellschäden dazu berechtigt, den Schadensumfang und die Schadenshöhe an seinem Auto von einem Sachverständigen feststellen zu lassen. Die Feststellungen in einem Sachverständigengutachten werden von den Haftpflichtversicherungen in der Regel akzeptiert.

Die Kosten für die Beauftragung des Sachverständigen hat der Schädiger zu tragen.

Kosten für den Rechtsanwalt

Der Geschädigte hat insbesondere bei einem unverschuldeten Unfall einen Anspruch darauf, einen Rechtsanwalt mit der Abwicklung der Schadensregulierung zu beauftragen. Auf diese Weise erspart sich der Geschädigte selbst den damit verbundenen Zeitaufwand und er erhält durch eine kompetente Beratung seinen vollen Schaden erstattet. Die entstandenen Rechtsanwaltskosten sind vom Unfallverursacher bzw. seiner Haftpflichtversicherung zu tragen.

Kosten für die Abmeldung

Der Geschädigte hat bei einem Totalschaden in der Regel einen Anspruch auf Erstattung der Abmeldekosten für das unfallbeschädigte Fahrzeug und auf Erstattung der Kosten für die Anmeldung eines Ersatzfahrzeuges (Ummeldekosten). Die Kosten werden von der gegnerischen Haftpflichtversicherung entweder mit einem Pauschalbetrag oder anhand des konkreten Nachweises der tatsächlich entstandenen Kosten erstattet.

Kosten für die Anmeldung

Der Geschädigte hat bei einem Totalschaden in der Regel einen Anspruch auf Erstattung der Abmeldekosten für das unfallbeschädigte Fahrzeug und auf Erstattung der Kosten für die Anmeldung eines Ersatzfahrzeuges (Ummeldekosten). Die Kosten werden von der gegnerischen Haftpflichtversicherung entweder mit einem Pauschalbetrag oder anhand des konkreten Nachweises der tatsächlich entstandenen Kosten erstattet.

Kosten für die Reparatur

Der Geschädigte hat gegen den Schädiger einen Anspruch auf Erstattung der Reparaturkosten, wenn die nach einem Unfall prognostizierten Reparaturkosten niedriger sind als der Wiederbeschaffungswert für ein vergleichbares Ersatzfahrzeug abzüglich des Restwerts des Unfallfahrzeuges.

Um einen berechtigten Wunsch des Eigentümers nach Erhalt und Reparatur des ihm vertrauten Fahrzeugs nachzukommen (sog. Integritätsinteresse), ist der Geschädigte im Einzelfall dazu berechtigt, sein Auto gleichwohl reparieren zu lassen, wenn die Durchführung der Reparatur eine Höhe von 130% des Wiederbeschaffungswerts (ohne Abzug des Restwerts) nicht übersteigt.

Wenden Sie sich an einen kompetenten Rechtsanwalt, damit im Einzelfall überprüft werden kann, welche Form der Schadensabwicklung für Sie am Sinnvollsten ist.

Kosten für die Ummeldung

Der Geschädigte hat bei einem Totalschaden in der Regel einen Anspruch auf Erstattung der Abmeldekosten für das unfallbeschädigte Fahrzeug und auf Erstattung der Kosten für die Anmeldung eines Ersatzfahrzeuges (Ummeldekosten). Die Kosten werden von der gegnerischen Haftpflichtversicherung entweder mit einem Pauschalbetrag oder anhand des konkreten Nachweises der tatsächlich entstandenen Kosten erstattet.

Kosten für einen Mietwagen

Der Geschädigte ist dazu berechtigt, während der unfallbedingten Reparaturdauer eines Unfallfahrzeuges oder für die notwendige Dauer der Ersatzbeschaffung bei einem Totalschaden eines nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuges, einen Mietwagen anzumieten.

Alternativ kann der Geschädigte auf die Anmietung eines Mietwagens verzichten und stattdessen die Erstattung des sogenannten Nutzungsausfallschadens vom Schädiger beanspruchen.

Streitpunkte sind häufig die Dauer und die Höhe der Kosten des Mietwagens.

Kostenpauschale

Der Geschädigte hat einen Anspruch auf Erstattung einer Kostenpauschale für Telefonate, Porto etc. Diese beträgt in der Regel 20,00 € - 25,00 €.

M

Mietwagen

Der Geschädigte ist dazu berechtigt, während der unfallbedingten Reparaturdauer eines Unfallfahrzeuges oder für die notwendige Dauer der Ersatzbeschaffung bei einem Totalschaden eines nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuges, einen Mietwagen anzumieten.

Alternativ kann der Geschädigte auf die Anmietung eines Mietwagens verzichten und stattdessen die Erstattung des sogenannten Nutzungsausfallschadens vom Schädiger beanspruchen.

Streitpunkte sind häufig die Dauer und die Höhe der Kosten des Mietwagens.

Minderwert

Eine Wertminderung bzw. Minderwert ist ein außerplanmäßiger Wertverlust eines Gegenstands. Der Begriff wird insbesondere bei Kraftfahrzeugen verwendet. Wenn ein Fahrzeug durch einen Unfall oder durch eine Reparatur die Qualität der Vorschadensfreiheit verliert, so sinkt der Marktwert gegenüber einem vorschadensfreien Kraftfahrzeug. Diese Wertminderung muss der Schädiger dem Geschädigten ersetzen.

N

Nutzungsausfall

Der Geschädigte ist dazu berechtigt, während der unfallbedingten Reparaturdauer eines Unfallfahrzeuges oder für die notwendige Dauer der Ersatzbeschaffung bei einem Totalschaden eines nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuges, einen Mietwagen anzumieten.

Wenn sich der Geschädigte dazu entscheidet, keinen Mietwagen anzumieten, hat er alternativ einen Anspruch auf Erstattung einer Nutzungsausfallentschädigung. Diese Kosten werden dem Geschädigten erstattet, weil er sein Auto unfallbedingt nicht nutzen kann.

O

Opfergrenze, 130%

Um einen berechtigten Wunsch des Eigentümers nach Erhalt und Reparatur des ihm vertrauten Fahrzeugs nachzukommen (sog. Integritätsinteresse), ist der Geschädigte im Einzelfall dazu berechtigt, sein Auto gleichwohl reparieren zu lassen, wenn die Durchführung der Reparatur eine Höhe von 130% des Wiederbeschaffungswerts (ohne Abzug des Restwerts) nicht übersteigt.

Ordnungswidrigkeit

Eine Ordnungswidrigkeit ist eine geringfügige Verletzung von Rechtsregeln bzw. eine Gesetzesübertretung. Neben einem Bußgeld kann auch ein Fahrverbot verhängt werden.

R

Rechtsanwalt

Der Begriff "Rechtsanwalt" ist eine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Rechtsanwälte haben die Aufgabe, ihrem Auftraggeber mit rechtsstaatlichen Mitteln durch Beratung oder Vertretung zu seinem Recht zu verhelfen.

Rechtsanwaltskosten

Der Geschädigte hat insbesondere bei einem unverschuldeten Unfall einen Anspruch darauf, einen Rechtsanwalt mit der Abwicklung der Schadensregulierung zu beauftragen. Auf diese Weise erspart sich der Geschädigte selbst den damit verbundenen Zeitaufwand und er erhält durch eine kompetente Beratung seinen vollen Schaden erstattet. Die entstandenen Rechtsanwaltskosten sind vom Unfallverursacher bzw. seiner Haftpflichtversicherung zu tragen.

Rechtsmittel

Ein Rechtsmittel bezeichnet eine formalisierte Anfechtung einer staatlichen Entscheidung bzw. eines Urteils.

Reparaturkosten

Der Geschädigte hat gegen den Schädiger einen Anspruch auf Erstattung der Reparaturkosten, wenn die nach einem Unfall prognostizierten Reparaturkosten niedriger sind als der Wiederbeschaffungswert für ein vergleichbares Ersatzfahrzeug abzüglich des Restwerts des Unfallfahrzeuges.

Um einen berechtigten Wunsch des Eigentümers nach Erhalt und Reparatur des ihm vertrauten Fahrzeugs nachzukommen (sog. Integritätsinteresse), ist der Geschädigte im Einzelfall dazu berechtigt, sein Auto gleichwohl reparieren zu lassen, wenn die Durchführung der Reparatur eine Höhe von 130% des Wiederbeschaffungswerts (ohne Abzug des Restwerts) nicht übersteigt.

Wenden Sie sich an einen kompetenten Rechtsanwalt, damit im Einzelfall überprüft werden kann, welche Form der Schadensabwicklung für Sie am Sinnvollsten ist.

Reparaturkosten, kalkulierte

Kalkulierte Reparaturkosten sind die Kosten, die von einem KFZ-Sachverständigen ermittelt wurden und in einem Gutachten ausgewiesen sind.

Reperaturkosten, konkret

Konkrete Reparaturkosten sind die Kosten, die ein Geschädigter tatsächlich aufwenden muss, um sein Fahrzeug reparieren zu lassen.

Restwert

Der Restwert eines Fahrzeugs ist der Betrag, zu dem ein Geschädigter sein Fahrzeug im beschädigten Zustand verkaufen könnte. Der Restwert repräsentiert somit den Wert des unreparierten Fahrzeugs nach dem Unfall.

S

Sachverständigenkosten

Der Geschädigte muss den Schadensumfang und die Schadenshöhe nach einem Verkehrsunfall darlegen und beweisen. Aus diesem Grund ist der Geschädigte mit Ausnahme von Bagatellschäden dazu berechtigt, den Schadensumfang und die Schadenshöhe an seinem Auto von einem Sachverständigen feststellen zu lassen. Die Feststellungen in einem Sachverständigengutachten werden von den Haftpflichtversicherungen in der Regel akzeptiert.

Die Kosten für die Beauftragung des Sachverständigen hat der Schädiger zu tragen.

Sachverständiger

Ein Sachverständiger ist eine natürliche Person, die eine besondere Sachkunde und eine überdurchschnittliche fachliche Expertise auf einem gewissen Gebiet vorweisen kann. Das Gericht kann zur Erörterung der Sachfragen einen Sachverständigen zur Beantwortung befragen, der den gerichtlichen Entscheidungsprozess unterstützt.

Nach einem Verkehrsunfall hat ein Geschädigter ein Interesse daran, sich über die Art und den Umfang der eingetretenen Schäden umfassend bei einem KFZ-Sachverständigen zu informieren.

Zudem kommt ein Geschädigter durch ein Sachverständigengutachten seiner Beweislast hinsichtlich des Schadensumfangs und der Schadenshöhe nach.

Schadenminderungspflicht

Eine Schadensminderungspflicht bezeichnet die Pflicht eines Geschädigten, den Schaden abzuwenden oder zu mindern, d.h. den Schaden und die Schadensfolgen gering zu halten. Verstößt ein Geschädigter gegen die Schadenminderungspflicht, so kann der Schadensersatzanspruch gekürzt werden.

Schadensabrechnung, fiktiv

Der Geschädigte ist nicht dazu verpflichtet, sein Auto reparieren zu lassen oder ein Ersatzfahrzeug zu kaufen. Der Geschädigte kann sein Auto auch selbst in Eigenleistung ohne Vorlage einer Rechnung reparieren. In diesen Fällen kann der Geschädigte den Schaden fiktiv beispielsweise auf der Grundlage eines eingeholten Sachverständigengutachtens mit dem Schädiger bzw. seiner Haftpflichtversicherung abrechnen. Erstattet werden hierbei die Nettoreparaturkosten bzw. bei einem Totalschaden der Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert.

Wenden Sie sich an einen kompetenten Rechtsanwalt, damit im Einzelfall überprüft werden kann, welche Form der Schadensabwicklung für Sie am Sinnvollsten ist.

Schmerzensgeld

Das Schmerzensgeld ist ein Anspruch auf Schadensersatz als Ausgleich für immaterielle Schäden. Neben Körperschäden sollen alle Unannehmlichkeiten, seelischen Belastungen und sonstigen Unwohlgefühle wiedergutgemacht werden.

Wurde der Geschädigte nach einem Verkehrsunfall verletzt, hat er gegen den Schädiger einen Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld. Ferner kommt die Erstattung von weiteren Schadenspositionen in Betracht (Behandlungskosten, Kosten für Medikamente, Verdienstausfall etc.).

T

Technischer Totalschaden

Ein technischer Totalschaden an einem Fahrzeug liegt vor, wenn die Beschädigungen so erheblich sind, dass eine Wiederherstellung des vorherigen Zustandes nicht mehr möglich ist oder einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde.

Totalschaden

Ein Totalschaden ist ein Sachschaden, der technisch nicht mehr behoben werden kann bzw. bei dem sich eine Instandsetzung wirtschaftlich nicht lohnt. 

Um einen berechtigten Wunsch des Eigentümers nach Erhalt und Reparatur des ihm vertrauten Fahrzeugs nachzukommen (sog. Integritätsinteresse), ist der Geschädigte im Einzelfall dazu berechtigt, sein Auto gleichwohl reparieren zu lassen, wenn die Durchführung der Reparatur eine Höhe von 130% des Wiederbeschaffungswerts (ohne Abzug des Restwerts) nicht übersteigt.

Wenden Sie sich an einen kompetenten Rechtsanwalt, damit im Einzelfall überprüft werden kann, welche Form der Schadensabwicklung für Sie am Sinnvollsten ist.

Totalschaden, technischer

Ein technischer Totalschaden an einem Fahrzeug liegt vor, wenn die Beschädigungen so erheblich sind, dass eine Wiederherstellung des vorherigen Zustandes nicht mehr möglich ist oder einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde.

Totalschaden, wirtschaftlicher

Ein wirtschaftlicher Totalschaden an einem Fahrzeug liegt vor, wenn ein Unfallschaden sehr umfangreich und eine Wiederherstellung in den vorigen Zustand nur mit einem hohen Reparaturkostenaufwand möglich ist, so dass die entstehenden Kosten den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs übersteigen.

Sofern die Reparaturkosten die Summe aus Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert übersteigen, hat der Geschädigte im Schadensminderungsinteresse lediglich einen Anspruch auf die Erstattung des geringeren Betrages.

U

Ummeldekosten

Der Geschädigte hat bei einem Totalschaden in der Regel einen Anspruch auf Erstattung der Abmeldekosten für das unfallbeschädigte Fahrzeug und auf Erstattung der Kosten für die Anmeldung eines Ersatzfahrzeuges (Ummeldekosten). Die Kosten werden von der gegnerischen Haftpflichtversicherung entweder mit einem Pauschalbetrag oder anhand des konkreten Nachweises der tatsächlich entstandenen Kosten erstattet.

W

Wertminderung

Eine Wertminderung bzw. Minderwert ist ein außerplanmäßiger Wertverlust eines Gegenstands. Der Begriff wird insbesondere bei Kraftfahrzeugen verwendet. Wenn ein Fahrzeug durch einen Unfall oder durch eine Reparatur die Qualität der Vorschadensfreiheit verliert, so sinkt der Marktwert gegenüber einem vorschadensfreien Kraftfahrzeug. Diese Wertminderung muss der Schädiger dem Geschädigten ersetzen.

Wiederbeschaffungsaufwand

Der Wiederbeschaffungsaufwand ist der Betrag, den ein Geschädigter benötigt, um sich nach Verkauf des beschädigten Fahrzeugs ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug anzuschaffen. Der Wiederbeschaffungsaufwand berechnet sich aus dem Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes.

          Wiederbeschaffungsaufwand = Wiederbeschaffungswert - Restwert 

Wiederbeschaffungswert

Der Wiederbeschaffungswert ist der Betrag, den ein Geschädigter aufwenden müsste, um sich ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug anzuschaffen.

Wirtschaftlicher Totalschaden

Ein wirtschaftlicher Totalschaden an einem Fahrzeug liegt vor, wenn ein Unfallschaden sehr umfangreich und eine Wiederherstellung in den vorigen Zustand nur mit einem hohen Reparaturkostenaufwand möglich ist, so dass die entstehenden Kosten den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs übersteigen.

Sofern die Reparaturkosten die Summe aus Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert übersteigen, hat der Geschädigte im Schadensminderungsinteresse lediglich einen Anspruch auf die Erstattung des geringeren Betrages.

Z

Zinsschaden

Die Versicherung des Gegners muss ab der gesetzten Zahlungsfrist die Verzugszinsen bzw. den Zinsschaden einer nicht bezahlten Schadensersatzforderung bezahlen.